Simson Alpentour

Am Donnerstag, den 2. August 2012 wurden 5 Schwalben auf einen Anhänger verladen und von Bonn aus nach Bad Tölz gebracht. Tobi, Iva und Felix, Martin und Markus, Astrid und Jerry sowie Stephan wollten die Alpen überqueren. Stephan war mit dem Duo schon auf eigener Achse unterwegs, um uns am Freitagmittag an dem Ausgangspunkt unserer Tour zu treffen. In der Nacht regnete es ohne Unterbrechung.  Am Freitagvormittag, den 3. August klarte es auf und  vier Schwalben wurden von dem Hänger geholt und startklar gemacht. An jedem Fahrzeug musste noch einmal schnell geschraubt werden. Als das Duo eintraf, waren alle Simsons und die beiden Begleitfahrzeuge mit dem Hänger und der Ersatzschwalbe startklar. Unsere erste Etappe führte uns über den Achenpass und den Gerlospass nach Mittersill in Österreich. Die Strecke umfasste 145 km und wir trafen ohne größere Probleme an unserem Ziel ein. Mit Blasmusik im Hotel wurden wir empfangen.

Am Samstag dann hatten wir eine Strecken von 124 km vor uns, darin enthalten war die Großglockner Hochalpenstraße, unsere größte Herausforderung. Wieder hatte es in der Nacht gerechnet, aber pünktlich zum Start wurde es trocken. Die ersten 42 km führten uns an den Höhepunkt der Tour heran. Dann ging es sehr langsam den Pass zum Großglockner rauf. Überwiegend im 1. Gang fuhren die Schwalben  bergauf, nur die Fahrradfahrer waren langsamer. Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Rundblick. Das Duo hatte am Berg in der Höhe von ca. 2504 m etwas Luftnot und der Motor musste mehrmals abkühlen. Trotzdem schob es sich  langsam den Berg hinauf. Oben angekommen wurde es auf den Hänger verladen und die Ersatzschwalbe kam zum Einsatz. Nun konnte auch unser Begleitfahrzeugfahrer Jerry in den Genuss des Simsonfahrens in den Alpen kommen. Bergab mussten die Bremsen regelmäßig abkühlen, wir kamen aber alle sicher wieder hinunter und fuhren zu unserem Tagesendpunkt, Oberdrauburg. Dort konnten wir den letzten Abend mit der kompletten Gruppe genießen.

Am Sonntag ging es in reduzierter Teilnehmerzahl weiter nach Sterzing in Südtirol (Italien). Tobi und Iva mit Felix fuhren mit dem Auto weiter nach Kroatien, Tobis Schwalbe wurde abwechselnd von Jerry und Stephan weitergefahren.  Die Strecke war ca. 150 km lang und flach. Wieder hatte es in der Nacht geregnet und auch dieses Mal schien für uns auf der Fahrt mit den Schwalben die Sonne. In der Nacht zuvor war in Sterzing ein Unwetter ausgebrochen und bei unserer Ankunft konnten wir noch die Aufräumarbeiten beobachten. Straßen standen unter Wasser, Bahnlinien waren unterspült. Am Abend sind wir durch den sehr schönen Ort geschlendert und haben sehr gut gegessen.

Am Montag mussten wir sehr früh starten, denn vor uns lag eine Strecke von 151 km mit den Schwalben über den Brennerpass und den Zirler Sattel, dann das Verladen der Schwalben und die Fahrt mit dem Auto und Anhänger zurück nach Bonn.  Die Strecke hatte zwar zum Teil 15% Steigung, wurde aber von allen Maschinen locker bewältigt. An diesem Tag war das Schönste die Abfahrt vom Brennerpass nach Innsbruck. Die Strecke schlängelte sich langsam aber stetig bergab und wir konnten in einem wunderschönen Panorama dahingleiten. Dann noch der Zirler Sattel  bevor wir uns vorbei an Mittenwald und Kochel langsam unserem Ausgangspunkt näherten. In Bad Tölz wurde das Duo wieder vom Hänger gehoben und die 5 Schwalben wurden aufgeladen. Kaum saßen wir im Auto und Stephan für die Heimreise nach Bonn im Duo, fing der Regen wieder an.

Zurück blickend war es ein ganz besonderes Erlebnis, mit den Simsons durch die Berge gefahren zu sein. Wie viele Sorgen hatten wir uns vorher über das Gelingen der Tour, die Steigungen, die Motorleistung und die Bremsen bei dem Gefälle gemacht und wie gut haben unsere Oldtimer uns über die Alpen gefahren.  Es gab viele unvergessliche Momente. Und die Truppe, die sich zu dieser Tour zusammengefunden hatte, war sehr harmonisch.

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